In mörderischen Galopp durch Heidelberg: Heide-Marie Lauterer

Das neue Buch von Heide-Marie Lauterer: Mörderisches Schicksal ist bei Spiritbooks erschienen. Der mit Witz und Leichtigkeit geschriebene Krimi aus dem mörderischen Reitstallalltagüberzeugt durch seine aus dem Leben getroffene Geschichten und seine Figuren, die jedem Reiter und jeder Reiterin schon einmal begegnet sind. Dies ist das dritte Buch in der Serie nach „Mörderischer Galopp“ und „Mörderische Liebe“. In der Rhein Neckar Zeitung Nr.196 ist ein Artikel mit dem obigen Titel von Marion Gottlob erschienen.

Antje Rahmstorf

Antje

Über mich: habe relativ spät das Schreiben entdeckt, umso mehr fasziniert es mich: Autobiografisches entsteht bei mir, aber auch Reiseberichte, Kurzgeschichten und Kriminelles.
Im Moment gibt es bei mir reichlich Ideen und Anregungen zum Schreiben, nur die Zeit für die feinere Ausführung fehlt. Denn meine Hauptaufgabe ist im Moment meinen Mann dem Abgrund des Vergessens zu entreißen. Das ist spannend und aufregend, manchmal tragisch, doch oft auch komisch. Ich lasse ihn an meinem Leben teilnehmen, das hält ihn gesünder als herkömmliche Therapien. Meine Erfahrungen schreibe ich auf.
Im Selbstdruck veröffentlicht: Erinnerungen 1937-1957
Änne und Fritz Rahmstorf Ihr Leben

Helmut Wüst

Die Erfindung Mauretaniens-Xavier Coppolani 1866-1905

Auch der Übersetzer ist ein Schriftsteller, wenn auch nicht im herkömmlichen Sinne. Er „stellt Schrift“, indem er einen vorgegebenen zusammenhängenden Text in eine andere Sprache überträgt. Selten haben jedoch sprachliche Bilder in unterschiedlichen Sprachen identische Aussagen, und so ist hier die Kreativität des sprachkundigen Übersetzers gefordert, um eine Aussage in der Ausgangssprache durch geeignete sprachliche Mittel in der Zielsprache zu bewahren und wiederzugeben.
Helmut Wüst hat das Buch „Die Erfindung Mauretaniens – Xavier Coppolani 1866 – 1905“ übersetzt und im Dezember 2014 im Leipziger Verlag Edition Hamouda erstmals in der deutschen Übersetzung herausgegeben. Das heute fast verschollene Original wurde von Robert Randau 1939 in Algier unter dem Titel „Un Corse d’Algerie chez les hommes bleus – Xavier Coppolani, le Pacificateur“ veröffentlicht und ist nur noch in ganz wenigen Exemplaren auffindbar. Es ist ein biogra-fischer Sachbericht über den Begründer des Staates Mauretanien und beschreibt den raschen Aufstieg Xavier Coppolanis vom französischen Kolonialbeamten in der algerischen Provinz zum Statthalter der fran-zösischen Regierung im Gebiet des heutigen Mauretanien. Sein Ansatz zur Eroberung Mauretaniens war die „Pénétration pacifique“. Diese Methode war sehr durch seine Persönlichkeit und sein persönliches Wissen über den Islam geprägt und fand nach seiner Ermordung 1905 keinen Verfechter mehr. Einige Jahre später wurde eine neue Truppe zusammengestellt, die mit massiven militärischen Mitteln in jahrelangem Kampf großes Leid und Armut über die Bevölkerung des Landes brachte.